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Patrick Dempt — vom Personal Trainer zum kPNI-Therapeuten

Ich bin nicht dort gestartet, wo ich heute stehe. Wer mich heute trifft, sieht den Therapeuten der klinischen Psycho-Neuro-Immunologie, den Personal Trainer in Marburg, den Heilpraktiker in Ausbildung. Was er nicht sieht, ist der Weg dorthin — und genau der erklärt, warum ich arbeite, wie ich arbeite.

Der Trainer, der gemerkt hat, dass Training nicht reicht

Ich habe als klassischer Personal Trainer angefangen. Ich war gut darin, Menschen stärker, schneller, beweglicher zu machen. Ich habe Programme geschrieben, Belastungen gesteuert, Fortschritt dokumentiert. Und für viele Klienten hat das gereicht.

Aber dann gab es immer wieder Klienten, bei denen es nicht reichte. Die trainierten so diszipliniert wie alle anderen — und kamen trotzdem nicht voran. Die abnahmen, ohne sich besser zu fühlen. Die Fortschritte machten und gleichzeitig erschöpfter wurden, statt vitaler. Da war eine Möglichkeit, die ich anfangs nicht sehen wollte: dass Training nicht das Problem war — und auch nicht die Lösung.

Lange habe ich gedacht, das sei eine Frage von noch mehr: noch sauberere Ernährung, noch präziseres Training, noch mehr Schlaf. Heute weiß ich, dass das die falsche Richtung war.

Wenn Disziplin nicht mehr funktioniert, ist mehr davon nicht die Antwort.

Was mich zur klinischen Psycho-Neuro-Immunologie geführt hat

Es gab keinen einzelnen Moment, sondern viele kleine. Eine Klientin mit Hashimoto, deren Schilddrüsenwerte sich trotz korrekt eingestellter Medikation nicht stabilisieren wollten. Ein Unternehmer, der dreimal die Woche trainierte und dessen Schlafqualität sich trotzdem Monat für Monat verschlechterte. Eine Frau mit Insulinresistenz, die alles richtig machte und deren Werte trotzdem schlechter wurden.

Ich habe angefangen, Bücher zu lesen, die nicht für Trainer geschrieben waren. Ich habe Seminare besucht, die mit Bewegung wenig zu tun hatten. Und irgendwann bin ich auf die klinische Psycho-Neuro-Immunologie gestoßen — eine Disziplin, die genau das tut, was mir gefehlt hat: Sie betrachtet den Menschen nicht als einen Trainingsfall, einen Ernährungsfall oder einen Stressfall. Sondern als ein Netzwerk, in dem all das zusammenwirkt.

Die kPNI hat mir die Sprache gegeben, mit der ich beschreiben konnte, was ich vorher nur ahnte: dass die Antwort fast nie dort liegt, wo das Symptom auftaucht. Dass Schilddrüse, Stoffwechsel, Schlaf, Stress und Immunsystem nicht fünf getrennte Themen sind — sondern fünf Aspekte derselben Regulation.

Mein Wissen in Buchform

Was ich über die fünf großen Regulationssysteme — Schilddrüse, Stoffwechsel, Schlaf, Stress, Immunsystem — in Anamnesen erkläre, habe ich in einer Reihe von fünf Bänden verschriftlicht. Die Enzyklopädie der modernen Regulation ist mein Versuch, dieses Wissen für Menschen zugänglich zu machen, die zuerst lesen und dann handeln wollen. Wenn dich das Format zunächst zu einem kostenfreien Einstieg führt, ist das gut so — ein Mini-Buch namens „Der Bio-logische Tag“ wartet dafür auf der Home.

Meine fachliche Grundlage

  • Master-Therapeut der klinischen Psycho-Neuro-Immunologie (kPNI)
  • Heilpraktiker in Ausbildung
  • Geprüfter Personal Trainer (BSA-Akademie für Prävention, Fitness und Gesundheit)
  • Jährliche Weiterbildung in Funktioneller Medizin, Ernährungswissenschaft und Bewegungsphysiologie
  • Mitglied im Bundesverband Personal Training (BPT)
  • Mitglied im Deutsche Gesellschaft für klinische Psycho-Neuro-Immunologie e. V. (kPNI e.V.)

Wissenschaft ist für mich keine Sammlung von Studien, die man im Gespräch zitiert. Sie ist die Grundlage, aus der ich entscheide. Ich lese täglich, ich revidiere meine Positionen, wenn neue Daten es verlangen — und ich erkläre dir, warum ich etwas empfehle, nie nur, dass ich es empfehle.

Wer ich außerhalb meiner Arbeit bin

Ich lebe mit meiner Frau in Bellnhausen, am Rand des Marburger Hügellands. Ich gehe viel raus — nicht als Trainingsmaßnahme, sondern weil draußen mein Kopf am ruhigsten wird. Ich lese viel, ich koche gerne, und ich glaube fest daran, dass die einfachsten Dinge die wirksamsten sind: Tageslicht in der Früh. Ein Gespräch ohne Telefon. Ein Mittagessen, das man sieht statt nebenbei isst.

Diese Haltung trage ich in meine Arbeit. Du wirst bei mir keine Hochglanz-Sprache finden und keine Produkte, die alles versprechen. Du wirst Klarheit finden, ehrliche Einschätzung, und einen Weg, der zu dir passt.

Ein Therapeut wird man nicht durch Wissen allein. Sondern dadurch, dass man bereit ist, den eigenen Weg zu hinterfragen.

Wenn du wissen möchtest, ob mein Ansatz zu dir passt, gibt es mehrere Wege.